Deutschlands neue DÜV in FARMDOK!

31.03.2018, aprankl

Ab 6. April unterstützt FARMDOK die neue Düngeverordnung nach deutschem Bundesrecht für Betriebe in Deutschland.

Die neue Düngeverordnung in Deutschland (in Kraft seit 1. Juni 2017) verlangt Landwirten viel ab – von der Weiterbildung über Änderungen und Auflagen bis hin zur Anpassung des Betriebskonzeptes an die neuen Rahmenbedingungen. Folgend ein Überblick über die Vielfalt an Gesetzen und Regelungen*:

  • Düngegesetz 2017 (Grundsätzliche Regelungen und Definitionen)
  • Düngeverordnung 2017 (Gute fachliche Praxis bei der Anwendung)
  • Verordnung über das Inverkehrbringen und Befördern von Wirtschaftsdüngern (Aufzeichnungs- und Meldepflichten bei Abgabe und Aufnahme > 200 t FM)
  • Stoffstrombilanzverordnung (Erfassung der betrieblichen Nährstoffsituation (Hoftorbilanz)

*kein Anspruch auf Vollständigkeit

In der Düngeverordnung sind speziell folgende Themen geregelt:

  • Düngeplanung (Bedarf an N und P)
  • Regelungen zur Ausbringung
  • Bodenzustand
  • Gewässerabstand
  • Einarbeitung
  • Gerätetechnik
  • Obergrenzen (170 kg N/ha)
  • Sperrfristen
  • Nährstoffvergleich
  • Lagerkapazität
  • Länderregelungen zur DüV

Wenn Ihr nicht gerade auf Landwirtschaft spezialisierte Juristen seid oder verdammt ambitioniert und wissbegierig, dann ist daswahrscheinlich etwas viel auf einmal. Die Interessensvertretungen in den einzelnen Bundesländern unterstützen so gut es geht, stellen Infomaterial zur Verfügung und bieten Weiterbildungsveranstaltungen an (such dazu einfach nach „Düngeverordnung“ auf der Internetseite der Interessensvertretung in Deinem Bundesland).
Am 6. April 2018 kommt eine wichtige FARMDOK Aktualisierung mit der FARMDOK die Ermittlung des Nährstoffbedarfs nach deutschem Bundesrecht unterstützt.

Alle Elemente einer Bedarfsplanung nach guter fachlicher Praxis werden berücksichtigt – vom Stickstoffbedarfswert der Kultur in kg N/ha, dem Ertragsniveau in dt/ha sowie die resultierenden Zu- und Abschläge in kg N/ha für

  • im Boden verfügbare Stickstoffmengen (Nmin)
  • Ertragsdifferenz
  • Stickstoffnachlieferung aus dem Bodenvorrat
  • Stickstoffnachlieferung aus der organischen Düngung der Vorjahre
  • Vorfrucht bzw. Vorkultur (Ackerbau/Gemüse)
  • Zuschlag bei Abdeckung mit Folie oder Vlies zur Ernteverfrühung
  • Stickstoffdüngebedarf während der Vegetation in kg N/ha

Auch den Besonderheiten für Grünland- und Feldfutterbau wird in FARMDOK Rechnung getragen. Mit dem so ermittelten Bedarfswert geht man in die Düngeplanung und plant, mit welchen Düngern und Mengen der Nährstoffbedarf gedeckt wird. Die aufgezeichneten Düngemaßnahmen werden der Planung in FARMDOK gegenübergestellt und somit ist die Nährstoffbilanz immer zur Hand, sowohl im Büro als auch am Smartphone am Feld.

Registriert Euch auf www.farmdok.com und erwerbt FARMDOK Pro oder FARMDOK Premium (inkl. Kostenrechnung und Arbeitsplanung!!) und Ihr seid vorne dabei mit Nährstoffbedarfsplanung und Düngeplanung nach guter fachlicher Praxis!